MÄRTIN & TÖNNIES

Ihre Anwälte in Köthen

Regionale Rechtsprechung

Auf dieser Seite wollen wir interessante Urteile und Beschlüsse der Gerichte, insbesondere aus Mitteldeutschland, vorstellen. Sie betreffen überwiegend Verfahren, an denen wir selbst beteiligt waren. Die Gerichtsentscheidungen können zudem in anonymisierter Form abgerufen werden.


 

29.07.2014 - Ordentliches Schmerzensgeld für verunfallte Radfahrerin
Eine von uns vertretene Radfahrerin erlitt durch einen fremdverschuldeten Unfall durch einen PKW mehrere Frakturen (Radius-, Orbitaboden-, Rippenfrakturen) sowie andere Verletzungen. Sie befand sich 11 Tage in stationärer und über 3 Monate in ambulanter Behandlung. Außergerichtlich zahlte die gegnerische KfZ-Versicherung - nach mehreren Mahnungen und in Teilbeträgen - 4.000 €. Das AG Köthen sprach der Frau nun weitere 4.000 € Schmerzensgeld zu. Das Gericht lehnte es zwar ab, einen sog. Verzögerungszuschlag anzuerkennen. Auf Grund der erheblichen Verletzungen und Verletzungsfolgen, folgte es jedoch unserer Vorstellung von einem angemessenen Schmerzensgeld für die Mandantin. Das Urteils darf auch als Beleg dafür verstanden werden, dass in den letzten Jahren auch in Deutschland eine Tendenz zu erkennen ist, höhere Schmerzensgelder als früher auszusprechen.
AG Köthen, Urteil vom 25.07.2014, Az. 8 C 270 13.pdf (1.49MB)
29.07.2014 - Ordentliches Schmerzensgeld für verunfallte Radfahrerin
Eine von uns vertretene Radfahrerin erlitt durch einen fremdverschuldeten Unfall durch einen PKW mehrere Frakturen (Radius-, Orbitaboden-, Rippenfrakturen) sowie andere Verletzungen. Sie befand sich 11 Tage in stationärer und über 3 Monate in ambulanter Behandlung. Außergerichtlich zahlte die gegnerische KfZ-Versicherung - nach mehreren Mahnungen und in Teilbeträgen - 4.000 €. Das AG Köthen sprach der Frau nun weitere 4.000 € Schmerzensgeld zu. Das Gericht lehnte es zwar ab, einen sog. Verzögerungszuschlag anzuerkennen. Auf Grund der erheblichen Verletzungen und Verletzungsfolgen, folgte es jedoch unserer Vorstellung von einem angemessenen Schmerzensgeld für die Mandantin. Das Urteils darf auch als Beleg dafür verstanden werden, dass in den letzten Jahren auch in Deutschland eine Tendenz zu erkennen ist, höhere Schmerzensgelder als früher auszusprechen.
AG Köthen, Urteil vom 25.07.2014, Az. 8 C 270 13.pdf (1.49MB)